Hilfe für Betroffene

Sie haben ein schwersterkranktes Kind oder Jugendlichen in Ihrer Familie? Sie haben eine lebensverkürzende Diagnose für Ihr Baby in der Schwangerschaft erhalten? Wir sind für Sie da! Wir lassen Sie nicht alleine! Eine lebensbedrohliche oder lebensverkürzende Diagnose bei dem eigenen Kind ändert auf einmal und vollkommen unerwartet das gesamte Leben einer Familie. Alles ist nun anders als es davor war. Damit diese betroffenen Familien diese schwere Zeit nicht alleine durchschreiten müssen, helfen wir. Scheuen Sie nicht mit uns in Kontakt zu treten. Wir sind für Sie da und helfen Ihnen!

Wer bekommt Hilfe?

Sie haben ein schwerst- oder unheilbar krankes Kind in Ihrer Familie?

Dann können Sie vielleicht die immensen Anforderungen, die sich aus dieser Situation für Sie ergeben, nicht immer ganz alleine bewältigen. Manchmal wird alles einfach zu viel!

Ein schwerst- oder unheilbar krankes Kind in der Familie zu haben, bedeutet für alle Betroffenen eine immense Zerreißprobe. Es muss nicht nur die krankheitsgerechte und oft sehr aufwendige Pflege sichergestellt werden, sondern auch der normale Alltag gemeistert werden – ohne dass dabei jemand auf der Strecke bleibt. Ohne Hilfe von außen ist das nur sehr schwer zu meistern.

Wir helfen Ihnen und Ihrer Familie

Wen betreuen wir?

Bereits ab der 16. Schwangerschaftswoche kann die Betreuung durch die Stiftung AKM beginnen. Wir helfen allen von einer schweren und lebensbedrohlichen Erkrankung und/oder Behinderung betroffenen Ungeborenen, Neugeborenen, Kleinkindern, Kindern und Jugendlichen, aber auch betroffenen jungen Erwachsenen sowie auch Familien mit schwerstkranken Eltern und Minderjährigen im Haushalt. Wir betreuen ab der Diagnose der Erkrankung, im Krankenhaus und zu Hause.

Schwerst- oder unheilbar kranke Kinder brauchen eine krankheitsgerechte Pflege, die meistens sehr aufwendig und zeitintensiv ist. Das hat eine beträchtliche psychische Belastung aller Familienmitglieder zur Folge. Damit den Familien die Situation nicht über den Kopf wächst, werden sie von einem professionellen Team aus hochqualifizierten und spezialisierten Fachkräften beraten und betreut. Zahlreiche ehrenamtliche Familienbegleiter entlasten die Familien zusätzlich im Alltag und insbesondere bei der Betreuung vorhandener Geschwister.

Kinder und Jugendliche mit:

  • lebensbedrohlichen Erkrankungen, für die kurative Therapien existieren, aber ein Therapieversagen möglich ist (z. B. Krebs) – Projekt mit der TU München.
  • lebensverkürzenden Erkrankungen mit therapeutischer Option, die eine Teilnahme an normalen kindlichen Aktivitäten ermöglichen
    (z. B. Muskeldystrophie).
  • fortschreitenden Erkrankungen ohne wirkliche therapeutische Option. Bereits mit der Diagnose beginnt eine oftmals jahrelange Palliativbetreuung.
  • schweren neurologischen Erkrankungsformen, bei denen ein Erreichen des Erwachsenenalters in Frage gestellt ist.

Perinatalphase:

  • Erkrankungen, die bereits in der Schwangerschaft eine schlechte oder aussichtslose Prognose haben. (ab der 16. SSW)
  • Extreme Frühgeburten
  • Säuglinge und Kleinkinder bis zu drei Jahren mit schwersten Erkrankungen und Behinderungen

Was leisten wir?

Die Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München – AKM hilft Familien mit lebensverkürzenden und lebensbedrohlich erkrankten Kindern und Jugendlichen ab der Diagnose und über den Tod hinaus.

Gemeinsam versuchen wir mit den Familien diesen schweren Weg zu gehen und diesen durch unsere Hilfe und Unterstützung ein wenig leichter zu machen.

Unsere Arbeit beinhaltet:

  • Multiprofessionelle Begleitung und Betreuung des schwersterkrankten Kindes und dessen Familie ab der Diagnose und über den Tod hinaus – im Krankenhaus und zu Hause
  • Unterstützung und Finanzierung
  • Trauerbegleitung
  • Erfüllung von Herzenswünschen
  • Bildung- und Talentförderung
  • Vernetzung und Vermittlung zu Kooperationspartnern
  • 24 Stunden Rufbereitschaft

RUF24

Unser Krisendienst  für Trauma und Krisenintervention

Schwere innerfamiliäre Krisen und lebensbedrohliche Situationen, im heimischen Umfeld und in der Klinik, sind für Betroffene eine massiv stressvolle Erfahrung, die auch Psychotraumata hervorrufen kann. Dies stellt für das behandelnde Team eine große Herausforderung dar. Betroffene, insbesondere beunruhigte Eltern und Kinder, reagieren oftmals sehr unterschiedlich auf diese Situationen und benötigen professionelle Begleitung.

Nur durch eine professionelle, traumaadaptierte und bindungsorientierte Krisenbegleitung lassen sich Traumafolgestörungen und Posttraumatische Belastungsstörungen verhindern. Gerade im Klinikalltag ist das für Ärzte und Schwestern nur schwer zu leisten. Daher stellt RUF24 auch für die behandelnden Ärzte und das Pflegepersonal eine Entlastung und Unterstützung dar.

RUF 24 bietet eine kostenlose 24-Stunden Rufbereitschaft für  krisenhafte Ausnahmesituationen. Ein Mitarbeiter von RUF24 betreut telefonisch und kommt auch, wenn erforderlich, zu den Betroffenen in die Klinik oder nach Hause.
Ziel ist es die Eltern, Kinder oder Geschwister zu stabilisieren, um akut zu entlasten und Traumafolgestörungen vorzubeugen.

Leistungsumfang von RUF24:

  • RUF24 Notfallhandy 0157 7 33 11 110
  • 24 h Erreichbarkeit auch nachts, an Wochenenden und Feiertagen.
  • RUF24 Mitarbeiter unterstützen die Betroffenen und das Klinikteam so lange, bis die Krise überstanden ist. Bei längeren Einsätzen wechseln sich RUF24 Mitarbeiter ab
  • Für die RUF24 Mitarbeiter besteht jederzeit ein professioneller Hintergrund

RUF24 ist ein Multiprofessionelles Team:

  • Traumapsychologen
  • Krankenpflegefachkräfte
  • Sozialpädagogen
  • Ehrenamtliche Krisenbegleiter

Alle Teammitglieder werden in mehrtägigen Kursen in Traumapsychologie und Krisenintervention ausgebildet sowie regelmäßig supervidiert und fortgebildet.

RUF24 – WIR SIND 24 STUNDEN FÜR SIE DA

0157 7 33 11 110 

  • Marion Menzel
    Marion Menzel Leitende Psychologin, Fachliche Leitung RUF24 und fachliche Vertretung von Christine Bronner
  • „Das Körperliche war nicht das Schlimmste, sondern das Seelische“

    Mutter eines schwerkranken, neunjährigen Jungen
  • „Ich dachte ich werde verrückt.“

    Vater eines 15jährigen Jungen, nach schwerem Unfall

FANKI

Mit den Bedürfnissen „unserer“ Familien gehen wir verantwortungsvoll um.
Selbstverständlich nehmen wir uns die Zeit für eine kompetente und umfassende Beratung und Begleitung der betroffenen Familien.
Dies war Grund genug für uns eine passende Struktur zu entwickeln für den operativen Dienst der Stiftung AKM, genannt FANKI.

FANKI setzt sich aus folgenden drei Teilen zusammen:

  • FAmilienberatung
  • Nachsorge
  • Krisen-Intervention
  • Familienberatung

  • Nachsorge

  • Krisen-Intervention

  • Barbara Schachtschneider
    Barbara Schachtschneider Leitung der Fachstelle für pflegende Familien
  • Irmgard Marchfelder
    Irmgard Marchfelder Leitung Koordination
  • Anna Becker
    Anna Becker Koordination und Case Management

Telefonisch sind wir für Sie erreichbar unter

Tel. 089 588 0303 15

Familienberatung

Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. (Albert Einstein)

Fachstelle für die Beratung von Familien mit schwerstkranken und oder schwerstbehinderten Ungeborenen, Neugeborenen, Kindern, Jugendlichen, Jungen Erwachsenen und Elternteilen.

Die Anfrage ist jederzeit möglich ab der Diagnose der Erkrankung.

Aufgaben

  • Kindeswohlsicherung
  • Beratung (psychosozial, medizinisch, pflegerisch)
  • Anlaufstelle für Familienbegleitung, Hospizarbeit und Krisenteams
  • Vermittlung von ambulanten Versorgungsangeboten
  • Vermittlung von sozialmedizinischer Nachsorge und Palliativmedizin
  • Vermittlung von Entlasstungsangeboten und Selbsthilfe
  • Angehörigengruppen
  • Jugendgruppe
  • Tagespflege (in Planung)
  • Irmgard Marchfelder
    Irmgard Marchfelder Leitung Koordination

Nachsorge

Solange der Mensch ein Wozu, ein sinnvolles Ziel seines Lebens hat, solange er einen Beweggrund zu leben hat, solange hat er die Möglichkeit, sein Leben zu gestalten (Christoph Riedel)

Wir helfen Ihnen dabei, die medizinische und pflegerische Versorgung des jungen Patienten zu Hause zu koordinieren und eine gute Qualität zu erreichen. Wir unterstützen Sie auch bei der Strukturierung Ihres veränderten Alltags, möchten Sie entlasten und sind stets für Sie erreichbar bei allen Krisen.  Unser Ziel ist eine gelungene Eltern- Kind Bindung, sowie Inklusion und soziale Absicherung für die ganze Familie. Unser Fokus ist der Schutz aller Minderjährigen in der Familie.

  • FANKI-SMN

  • Familienbegleitung

  • Spielräume

  • Christine Huber
    Christine Huber Leitung Sozialmedizinische Nachsorge und Koordination

Wenn Sie Hilfe benötigen oder Informationen gerne melden unter

089 588 0303 20

FANKI – Bunter Kreis

  • Pflege Case Management mit Pflegeanleitung und Palliative Care Pflegeberatung und Pflegevermittlung
  • Palliativmedizin
  • Psychologische Betreuung
  • psychosoziale Beratung
  • Sozialberatung
  • Hilfe bei der Alltagsstrukturierung

Ergänzendes Angebot

  • Ehrenamtliche Familienbegleitung
  • Zusammenarbeit mit der Erwachsenenhospizarbeit
  • Finanzielle Hilfe und Erfüllung von Herzenswünschen

Spielräume

Wer bekommt Hilfe?

Familien mit lebensbedrohlich schwersterkrankten Ungeborenen, Neugeborenen und Kleinkindern, insbesondere alleinerziehende Mütter und Familien mit mehr als einem minderjährigen Kind und Familien, die bedroht sind von sozialer Benachteiligung.

Was leistet SPIELRÄUME?

SPIELRÄUME ist ein Angebot, das nach Bedarf individuell mit den weiteren Leistungen von FANKI (Krisenintervention, sozialmedizinische Nachsorge und Familienbegleitung) kombiniert wird.

Unser Angebot:

  • Krisenbetreuung durch RUF24
  • Beratung und Betreuung durch ein multiprofessionelles Team – Familienhebammen, Sozialarbeiter, Psychologen, Ärzte, Kinderkrankenschwester
  • Beratung und Betreuung zu Hause durch eine Familienhebamme
  • Sozialmedizinische Nachsorge und bei Bedarf Palliative Care
  • Psychosoziale Beratung und psychologische Betreuung
  • Entlastung durch Familienbegleitung
  • Kurse für Babymassage für betroffene Kinder und/oder Geschwisterkinder im Alter von 6 Wochen bis 6 Monate (auch zuhause möglich)
  • SAFE – Elternkurse bereits in der Schwangerschaft
  • Angebote für Geschwisterkinder
Unser Fokus ist Prävention zur Sicherung des Kindeswohls aller in den Familien lebenden Minderjährigen.
  • Katrin Bergmann-Neumeier
    Katrin Bergmann-Neumeier Qualitätsmanagement

Krisenintervention

Krisenintervention bedeutet Menschen in emotionalen Notlagen Stabilität zu geben.

Wenn Menschen traumatischen Krisen ausgesetzt sind, entscheiden bereits die ersten Stunden und Tage darüber, ob das aüßerst bedrohliche Erlebnis die Betroffenen nachhaltig prägt und schädigt. Wir möchten hier durch akute Krisen-Intervention vorbeugen.

Hier ist unser Krisendienst RUF24 für Trauma und Krisenintervention da.

Kooperationspartner

Zusammen ist man immer stärker!
Daher arbeiten wir mit vielen Hospizen und anderen Partnern in Bayern zusammen

BITTE UNTERSTÜTZEN SIE UNSERE ARBEIT DURCH IHRE SPENDE.

Kontakt

Wenn Sie Fragen haben , zögern Sie bitte nicht uns zu kontaktieren.

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