Kinder Lebens Lauf 2018

Es ist ein Abenteuer. Über 6.000 Kilometer durch ganz Deutschland sind zu bewältigen. Für die Kinderhospizarbeit wird im Sommer 2018 von Kinderhospiz zu Kinderhospiz gelaufen, um auf die schwierig Situation von Familien aufmerksam zu machen, die ein unheilbar krankes Kind haben. Es wird spaziert, Fahrrad oder Inliner gefahren oder die Strecke mit einem ungewöhnlichen Gefährt begleitet. Die Kinder-Lebens-Lauf-Fackel wird so durch Deutschland getragen und ein großes Zeichen gesetzt. Die Kampagne wird als internationales Vorbild bei der Jahrestagung des weltweiten Palliativnetzwerkes ICPCN einen Impuls für weltweite Kinder-Lebens-Läufe geben.

 

Heute, am 24. August kam die Fackel bei der Stiftung AKM in München an. Nun galt es, die Strecke von ca. 70 Kilometern von München bis nach Augsburg zu absolvieren und dort die Kinder-Lebens-Lauf-Fackel dem Bunten Kreis Augsburg zu übergeben.  Nach einem Startschuß von Günther Maria Halmer (Schauspieler) und dem Trennen des Startbandes durch MdL Joachim Unterländer um 09.00 Uhr führte der Weg die knapp 50 Läufer am Start von der Stiftung AKM aus auf den Weg bis nach Augsburg. Über 6 Etappen wurden gelaufen, gerannt, geradelt, Rollis geschoben – über Schloß Nymphenburg, durch Fürstenfeldbruck zum Mandicho See und weiter zum Ziel. Unter den Läufern auch betroffene Familien der Stiftung und Sportbotschafter Tom Lamest, sowie Kabarettist Harry G. Im Ziel in Augsburg wurden die Läufer von Bürgermeister Dr. Stefan Kiefer und Christine Bronner (Vorstand Stiftung AKM) mit einem tosenden Applaus empfangen.

Sie trotzten Wind und Wetter und trugen die Fackel auch bei teils kräftigem Regen bis nach Augsburg. „Eine passende Metapher!“ sagt einer der Läufer. „Denn in Familien mit einem schwersterkrankten Kind ist ebenfalls nichts planbar und sehr vieles unwegsam und gestaltet sich schwierig.“ So gaben auch die Läufer nicht auf und stellten sich der Herausforderung – für mehr Aufmerksamkeit für die betroffenen Familien und die Kinderhospizarbeit.

 

„Ich freue mich sehr, dass sich die Stiftung AKM unter dem Motto „Gemeinsam statt einsam“ am Kinder-Lebens-Lauf 2018 des Bundesverbandes Kinderhospiz beteiligt und damit auf die extrem schwierige Situation der betroffenen Kinder und Familien, auf ihre Bedürfnisse und auf die unglaublich hilfreiche Kinderhospiz-Arbeit aufmerksam macht. Schwerstkranken Kindern und ihren Familien soll diese tolle Aktion zudem zeigen, dass sie mit ihren Sorgen und Problemen nicht alleine gelassen werden.

Ich danke allen ganz herzlich, die sich haupt- oder ehrenamtlich bei der Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München engagieren oder deren Arbeit durch Spenden unterstützen. Der Etappe des Kinder-Lebens-Laufs 2018 von München nach Augsburg wünsche ich auch in dieser Hinsicht viel Erfolg und eine große öffentliche Resonanz.“

Dieter Reiter, Oberbürgermeister Landeshauptstadt München

 

„Alle hauptamtlich und ehrenamtlich in der Kinderhospizarbeit Tätigen verdienen unsere Hochachtung. Auch Ihnen, liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer des „Kinder-Lebens-Lauf 2018“, möchte ich für Ihren Einsatz danken. Denn mit Ihrem Lauf bringen Sie das Thema Kinderhospizarbeit dorthin, wo es hingehört: in die Mitte unserer Gesellschaft. Mit Ihrer Teilnahme unterstützen Sie dieses großartige Projekt, das nicht nur für die besondere Situation der betroffenen Familien sensibilisiert, sondern auch zeigt, wie vielfältig und lebendig Kinderhospizarbeit sein kann. Sie alle machen den Kinder-Lebens-Lauf zu viel mehr als einer großen Laufstrecke. Dank Ihres Einsatzes bewegen Sie etwas für die Kinderhospizarbeit in Bayern.“

Melanie Huml MdL,Bayerische Staatsministerin für Gesundheit und Pflege

 

„Ein gemeinschaftliches Projekt, wie der Kinder-Lebens-Lauf ist perfekt geeignet, um Gemeinsamkeit und Solidarität zu erreichen, denn nur gemeinsam geht’s, weil man zusammen stärker ist und viel mehr erreichen kann als alleine. Ohne Solidarität und Hilfe wären all‘ unsere Projekte in der Kinderhospizarbeit in Deutschland auch kaum zu verwirklichen. Je mehr Menschen sich für unsere Arbeit interessieren und sich ihr anschließen, sei es durch Spenden, ehrenamtlich oder auf politischer Ebene, desto mehr Gehör, Aufmerksamkeit und Verständnis finden die betroffenen Familien. In diesem Sinne: Lasst uns gemeinsam durch Deutschland gehen, laufen, rollen und helfen!“

Christine Bronner, Stifterin und geschäftsführender Vorstand Stiftung AKM

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