Über uns

Herzlich Willkommen und schön, dass Sie uns und unsere Arbeit näher kennen lernen wollen. Hier erfahren Sie, wer die Stiftung ins Leben gerufen hat und aus welchem Grund. Außerdem lernen Sie unsere Arbeit kennen und ebenso unsere treuen Botschafter und das gesamte Team der Stiftung. Transparenz und Vertrauen ist für uns auch ein sehr wichtiges Thema, denn so können auch Sie uns besser Vertrauen. Viel Spaß beim kennen lernen.

Unsere Geschichte

Im Herbst 2004 startete der erste eigenständige ambulante Kinderhospizdienst in München unter Leitung von Fr. Christine Bronner seine Arbeit. Die Intention war – und ist es auch heute noch –, betroffenen Familien mit schwerst- oder unheilbar kranken Kindern zu helfen. Bereits ein halbes Jahr darauf, im Frühjahr 2005, gründete Christine Bronner gemeinsam mit ihrem Mann Florian die Stiftung „Ambulantes Kinderhospiz München – AKM“ als zuständigen Träger. Dank der  Hilfe von zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeitern und vielen großzügigen Spendern, entstand in der Folge ein großes Beratungs- und Betreuungszentrum für die Krisenintervention und ambulante Nachsorge betroffener Familien in München und in ganz Bayern. Aufgrund persönlicher Betroffenheit und Erfahrung wuchs im Ehepaar Bronner nun der Wunsch, eine umfassende, professionelle Unterstützung für die Familien mit schwerst- oder unheilbar kranken Ungeborenen, Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen aufzubauen.

Heute verfügt der Dienst über ein multiprofessionelles Team aus Ärzten, Psychologen, Sozialpädagogen, Hebammen und Pflegekräften. Im Rahmen der Kinderhospizarbeit wird die professionelle Arbeit zudem durch einen großen Stamm qualifizierter, ehrenamtlicher Familienbegleiter/innen ergänzt. Dieses umfassende Angebot ist dringend erforderlich, denn in betroffenen Familien ist stets das gesamte soziale Umfeld in Mitleidenschaft gezogen. Folglich benötigen mehrere Familienmitglieder, wie auch das erweiterte soziale Umfeld (Schule, Arbeitgeber, etc.) fachkundliche Unterstützung.

Unsere Vision & Mission

Unsere Vision

Nicht das Leben mit Tagen, sondern die Tage mit Leben füllen.

Unsere Mission

Um jeden Tag mit Leben zu füllen, schenken wir, die Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München, Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit einer lebensbedrohlichen oder lebensverkürzenden Erkrankung, sowie deren Familien Momente der Sicherheit, Geborgenheit und Normalität. Im Fokus steht die emotionale, soziale und gesellschaftliche Stabilisierung der gesamten Familie in Krisensituationen. Mittelpunkt unseres Handelns ist die Kindeswohlsicherung, denn jedes Kind ist einzigartig und hat ein Recht auf ein erfülltes Leben.

Unsere Arbeit

Wer bekommt Hilfe?

Wir helfen allen von einer schweren und lebensbedrohlichen Erkrankung und/oder Behinderung betroffenen Ungeborenen, Neugeborenen, Kleinkindern, Kindern und Jugendlichen, aber auch betroffenen jungen Erwachsenen sowie auch Familien mit schwerstkranken Eltern und Minderjährigen. Wir betreuen ab der Diagnose der Erkrankung und über den Tod hinaus, im Krankenhaus und zu Hause.

Perinatalphase:

  • Erkrankungen, die bereits in der Schwangerschaft eine schlechte oder aussichtslose Prognose haben. (ab der 16. SSW)
  • Extreme Frühgeburten
  • Säuglinge und Kleinkinder bis zu drei Jahren mit schwersten Erkrankungen und Behinderungen

Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit:

  • lebensbedrohlichen Erkrankungen, für die behandelbare Therapien existieren, aber ein Therapieversagen möglich ist (z. B. Krebs)
  • lebensverkürzenden Erkrankungen mit therapeutischer Option, die eine Teilnahme an normalen kindlichen Aktivitäten ermöglichen
    (z. B. Muskeldystrophie)
  • fortschreitenden Erkrankungen ohne wirkliche therapeutische Option
  • schweren neurologischen Erkrankungsformen, bei denen ein Erreichen des Erwachsenenalters in Frage gestellt ist

Wie sieht der Weg aus?

Den Weg den unsere Familien gehen ist oft sehr steinig und viele Hindernisse müssen überwunden werden. Erträglicher und ein wenig einfacher wird dieser Weg, wenn er nicht alleine bestritten werden muss. Wir gehen diesen Weg gemeinsam mit unseren Familien.Wir sind da, wenn es einmal steil wird, wenn die Kraft nachlässt, wenn der Weg unendlich scheint und auch dann wenn der Weg eine Entscheidung abverlangt und sich teilt. Denn, gemeinsam ist man stärker.

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Wie leisten wir Hilfe?

Schwerst- oder unheilbar kranke Kinder brauchen eine krankheitsgerechte Pflege, die meistens sehr aufwendig und zeitintensiv ist. Das hat eine beträchtliche psychische Belastung aller Familienmitglieder zur Folge. Damit den Familien die Situation nicht über den Kopf wächst, werden sie von einem professionellen Team aus hochqualifizierten und spezialisierten Fachkräften wie Ärzten, Psychologen, Sozialpädagogen, Hebammen und Pflegekräften betreut. Zahlreiche ehrenamtliche Familienbegleiter entlasten die Familien zusätzlich im Alltag und insbesondere bei der Betreuung vorhandener Geschwister.

So individuell und einzigartig eine Familie ist sind auch die Unterstützungsformen die diese benötigt. Damit Sie sich ein genaueres Bild unserer Arbeit machen können, haben wir hier einmal versucht den Hauptteil unserer Leistungen für Familien mit lebensbedrohlich schwersterkrankten Kindern und Jugendlichen aufzuzeigen.

RUF24
RUF24
RUF24
Unser Kriseninterventionsdienst RUF 24 bietet eine kostenlose 24-Stunden Rufbereitschaft für krisenhafte Ausnahmesituationen. Wr sind rund um die Uhr da - 365 Tage/24 Std!
Hilfe im Alltag
Hilfe im Alltag
Hilfe im Alltag
Wir helfen unseren Familien bei der Organisation im Haushalt und Alltag. Auch in Notfällen unterstützen wir sofort und übernehmen die Situationsplanung.
Psychologische Hilfe
Psychologische Hilfe
Psychologische Hilfe
Viele unserer Familien benötigen psychologische Beratung und Betreuung. Alle unsere Psychologen sind top geschult und sind auf alle Situationen sehr gut vorbereitet.
Medizinische Hilfe
Medizinische Hilfe
Medizinische Hilfe
Die medizinische Beratung und Betreuung ist ein sehr wichtiger Bereich in unserer Arbeit. Alle schwer kranken Kinder und Jugendlichen benötigen eine umfassende und fachspezifische Hilfe.
Therapieangebote
Therapieangebote
Therapieangebote
Eine Vielzahl an therapeutischen Angeboten, wie z.B. Traumatherapie oder Reittherapie bekommen die betroffenen Familien bei uns angeboten. Dies tut den Betroffenen oft sehr gut.
Vermittlung Pflege
Vermittlung Pflege
Vermittlung Pflege
Die Vermittlung von guten und professionellen Pflegediensten ist sehr wichtig. Denn die schwersterkrankten Kinder müssen immer gut versorgt sein.
Ehrenamtliche Familienbegleitung
Ehrenamtliche Familienbegleitung
Ehrenamtliche Familienbegleitung
Unsere Familienbegleiter schenken einer Familie 1x die Woche 4 Stunden Zeit
und werden als wichtige Unterstützung gesehen. Unsere Schulung bereitet die
Ehrenamtlichen auf die Aufgabe vor.
Trauernachsorge und Sterbebegleitung
Trauernachsorge und Sterbebegleitung
Trauernachsorge und Sterbebegleitung
Auch nach dem Tod eines Kindes sind wir für die betroffenen Familien da. In dieser schweren Zeit benötigen die Familien viel Halt, Geborgenheit und Unterstützung.
Finanzielle Unterstützung
Finanzielle Unterstützung
Finanzielle Unterstützung
Eine Vielzahl an therapeutischen Angeboten, wie z.B. Traumatherapie bekommen die betroffenen Familien bei uns angeboten
Elterngruppe und Geschwistertag
Elterngruppe und Geschwistertag
Elterngruppe und Geschwistertag
Nicht selten vergessen sich die Eltern selber. Auch die Geschwister kommen oft zu kurz. Damit diese nicht alleine sind und ein Austausch Gleichegesinnter ensteht, gibt es Gruppen für Betroffene.
Kooperation mit Ärzten
Kooperation mit Ärzten
Kooperation mit Ärzten
Damit unsere Familien die beste medizinische Versorgung vor Ort haben, sind wir stets mit niedergelassenen Ärzten in Kontakt. Somit ist eine gute Versorgung zuhause auch gegeben.
Rechtsberatung
Rechtsberatung
Rechtsberatung
Unsere Familien werden oft in Sachen Behörden alleine gelassen und müssen viel kämpfen um das Ziel zu erreichen. Damit sie dies nicht auch noch machen müssen, übernehmen wir hier.

Schirmherrin & Botschafter…

  • Melanie Huml
    Melanie Huml Schirmherrin

Frau Melanie Huml, Staatsministerin für Gesundheit und Pflege und MdL, ist seit 2009 im Kuratorium vertreten, und seit Oktober 2013 Schirmherrin der Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München.

Das Team des AKM schenkt Familien mit schwerstkranken Kindern Momente der Sicherheit, Geborgenheit und Normalität. Sie stehen mit Rat und Tat zur Seite. Dafür sage ich Ihnen allen ein herzliches Vergelt’s Gott!

Melanie Huml
MdL Bayerische Staatsministerin für Gesundheit und Pflege

  • Günther Maria Halmer
    Günther Maria Halmer Botschafter

2012 habe ich mich gern bereit erklärt, mich als Botschafter für die Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München – AKM einzusetzen.

Ich muß Ihnen nicht erklären, wie wichtig und großartig diese Stiftung ist, und ich bewundere jeden, der seine Kraft und Zeit dafür verwendet.

Die Stiftung AKM war mir bis dahin nicht bekannt, wie vielen anderen Menschen sicher auch nicht, und so sehe ich meine Aufgabe darin, diese Organisation in die Öffentlichkeit zu bringen, damit mehr Familien geholfen werden kann, die durch ein lebensbedrohlich schwersterkranktes Kind dringend Hilfe brauchen, die der Staat nicht leisten kann.

So hoffe ich, daß ich als Schauspieler in Interviews und Auftritten der Stiftung AKM in Bayern Bekanntheit verschaffen kann, um damit ehrenamtliche Helfer oder auch Spender zu finden, aber auch Hilfesuchende auf diese Stiftung aufmerksam zu machen.

Ich freue mich über die Zusammenarbeit und bin froh, daß ich auch dazu beitragen kann, anderen Menschen zu helfen.

Günther Maria Halmer
Schauspieler

  • Barbara Stamm
    Barbara Stamm Botschafterin

„Die Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München leistet hervorragende Arbeit. Das Team ist da, wenn es gebraucht wird: sei es zum Beispiel in der Betreuung der Geschwisterkinder, beim Arzt- oder Klinikbesuch oder bei Behördengängen. Das ist unglaublich viel und hilft, großes Leid zu lindern. Denn die Nachricht, dass ein Kind schwer erkrankt ist, gehört mit zu dem Schlimmsten, was uns widerfahren kann.

Aber: Lebensfreude und Lebensqualität sind auch dann noch möglich, wenn die notwendigen Rahmenbedingungen vorhanden sind. Was am Ende zählt, sind die Momente des Glücks; das sind die Erfahrungen, von denen betroffene Familien immer wieder berichten. Alle, die beim Ambulanten Kinderhospiz München, ob ehrenamtlich oder hauptamtlich tätig sind, sorgen dafür, dass es solche Momente gibt. Ich wünsche daher allen Engagierten weiterhin die Beharrlichkeit und Kraft, ihr Engagement fortzuführen.“

Barbara Stamm
Präsidentin des Bayerischen Landtags

  • Ludwig Blochberger
    Ludwig Blochberger Botschafter

„Sind es nicht oft die kleinen Dinge im Leben, die einen besonders erfreuen?
Ein Kinderlächeln kann Berge versetzen, ich beobachte das momentan bei meiner kleinen Nichte.
Wie schwer muss es jedoch sein, wenn man erfährt, dass dieses junge Leben vielleicht nur von kurzer Dauer sein wird?
Der Spruch: „Nicht das Leben mit Tagen, sondern die Tage mit Leben füllen.“ sollte eigentlich für uns alle gelten; für die betroffenen Kinder und Jugendlichen sowie deren Familien ist er allerdings von elementarer Bedeutung. Sie leisten Unvorstellbares und definieren neu, was es heißt, Lebensmut zu beweisen. Diese Familien verdienen unsere Aufmerksamkeit und unsere Unterstützung! Die Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München hat es sich zum Ziel gesetzt, in ihrer Arbeit für diese Familien das Leben und nicht den Tod in den Fokus zu rücken.
Deshalb setze ich mich für die Stiftung ein, um mehr Familien diese Hilfe teil werden zu lassen – damit die Betroffenen ihren Mut, ihre Hoffnung und vor allem ihr Lächeln nicht verlieren.“

Ludwig Blochberger
Schauspieler

  • Heiko Schaffartzik
    Heiko Schaffartzik Botschafter

„Ich bin selbst mit 13 Jahren an Leukämie erkrankt gewesen. Und wie ich kann wohl jeder sehr gut nachvollziehen, wie schwierig die Situation für eine Familie mit einem schwerkranken Kind zuhause ist. Wenn man aber helfen kann, dass es einer betroffenen Familie in dieser Lage ein wenig besser geht und der Alltag erleichtert wird, dann wirkt sich das insgesamt auch positiv auf die Heilungschancen eines Kindes aus – davon bin ich felsenfest überzeugt.

Als ehemaliger Spieler des FC Bayern Basketball bin ich mit der Arbeit des AKM in Kontakt gekommen. Für mich ist es eine Ehrensache, das AKM bei seinem wertvollen Tun nach Kräften zu unterstützen. Denn es gibt letztlich nichts Wichtigeres als die Zukunft – und die Zukunft, das sind immer die Kinder. Wer also einen – auch noch so kleinen – Beitrag leisten möchte und kann, dieses bemerkenswerte Projekt zu unterstützen, der sollte nicht lange zögern und dies tun.“

Heiko Schaffartzik
Basketballprofi und Kapitän der deutschen Nationalmannschaft

  • Tom Lamest
    Tom Lamest Botschafter

„Früher, wenn man mich gefragt hat, was das schönste der Welt ist, sagte ich: Eine Marathonbestzeit oder ein Sieg der Lieblingsfußballmannschaft. Nachdem ich 2012 zum ersten und 2016 zum zweiten Mal Vater von gesunden Töchtern geworden bin, sage ich heute: das schönste der Welt ist es gesunde Kinder zu haben und ihr Lachen erleben zu dürfen, denn leider müssen viel zu viele betroffene Eltern auf das Lachen ihrer Kinder verzichten. Deswegen habe ich es mir als Langstreckenläufer und stolzer Familienvater zur Aufgabe gemacht, Kindern und deren Familien zu helfen und bin so auf die Stiftung gestoßen, die ich sehr gerne durch verschiedene Aktionen unterstütze. Für mich ist es eine riesige Ehre Sportbotschafter der Stiftung AKM zu sein und freue mich auf viele Aktionen und glückliche Kinderaugen.“

Tom Lamest
Fitnesstrainer

  • Tim Wilhelm
    Tim Wilhelm Botschafter

Sänger, Schauspieler & Moderator – das sind nur ein paar der vielen Talente und Seiten des Frontmannes der Münchener Freiheit. Seit Jahren engagiert und informiert für und über alles was Kindern  und Jugendlichen wichtig ist, dürfen wir Tim Wilhelm nun als Botschafter der Stiftung AKM willkommen heißen.

„Der LiLAKATER, mein vierbeiniger Freund SEPPi und ich, WiR sind froh: EUCH kennengelernt zu haben, Euren einzigartigen Einsatz zukünftig u.a. mit lustigen Liedern, der Gitarre und guter Laune im Gepäck zu unterstützen und dadurch hoffentlich viel Freude verbreiten zu dürfen – doch ganz besonders darüber, dass es Euch gibt!

Ausschließlich GEMEiNSAM geht’s, das schicke ich aus ganzem Herzen voraus. Ich schreibe es nicht etwa, um eine geschmeidige Einleitung zu formulieren, haha! Ja: Lachen halte ich auch und gerade im Kontext dieser Internetseite und ihrer oft sehr traurigen Themen durchaus für angebracht, richtig und wichtig, ist es doch die beste Medizin, wie schon der Volksmund lehrt, Leid lindernd und positiv ansteckend. Und Musik hilft dabei. Ehrenwort.“

Tim Wilhelm
Frontmann der Münchener Freiheit; Sänger, Schauspieler & Moderator

  • Florian Wünsche
    Florian Wünsche Botschafter

Schauspieler Florian Wünsche ist vielen Kindern und Erwachsenen aus Serien wie Schloss Einstein, Verbotene Liebe und SOKO Stuttgart bekannt. Was viele jedoch nicht wissen: Bei dem Jungschauspieler  wurde mit 20 Jahren Krebs diagnostiziert. „Die meiste Energie, die ich während meiner Behandlung und Therapie aufbringen musste, war für die Beruhigung meiner Eltern und meiner Familie – die waren schrecklich in Sorge“, erinnert er sich. „Grade weil ich viel Kinderfernsehen gemacht habe und damit eine Vorbildfunktion und Wirkung auf Kinder habe, leihe ich der Arbeit des AKM mein Gesicht und meine Stimme“, erklärt er sein Engagement. Weiter fügt er nachdenklich hinzu: „Für meine Sicht auf das Leben und auf meine Werte hat diese Erfahrung mich geerdet und auch demütig gemacht. Dafür bin ich im Nachhinein sehr dankbar. Es gibt aber noch viele, die hart am kämpfen sind und unsere Unterstützung benötigen. Für diese kleinen und großen Menschen stehe ich ein!“

Florian Wünsche
Schauspieler

  • BENJAMIN SOBETZKO
    BENJAMIN SOBETZKO Jugendbotschafter

Ich war früher selbst eines dieser „ambulant-hospitierten“ Kinder.

Aus erster Hand kann ich sagen wie extrem wichtig die Arbeit des AKM ist. Nach meiner Krebserkrankung war ich eine ganze Zeit lang auf Gehstützen angewiesen. Gehen lernen mit Krücken konnte ich allerdings nur mit einem Physiotherapeuten. Zeitgleich musste meine Familie eine Möglichkeit finden, selbst wieder „gehen“ zu lernen. Das AKM hilft den Menschen, wieder in den Alltag zu gehen, also sind sie quasi die Physiotherapeuten für die ganze Familie. Die Erkrankung zerstört oft nicht nur den Körper des Kindes, sondern die ganze Familie. Ich und meine Familie wissen die Arbeit des AKM sehr zu schätzen, weil wir selbst betreut wurden und es ist bestimmt auch dem AKM geschuldet, dass ich heute als Sänger und Texter einer Band und als Jugendbotschafter das Lächeln repräsentieren darf, dass das AKM so vielen Kindern und Angehörigen ins Gesicht wiedergegeben hat.

Benjamin Sobetzko
Musiker & Soziologiestudent

  • Lucy Hoffmann
    Lucy Hoffmann Jugendbotschafterin

Die achtzehnjährige Künstlerin Lucy Hoffmann, die an Muskelatrophie erkrankt ist, wird seit 6 Jahren von der Stiftung AKM betreut.  Vor ihrem zweiten Lebensjahr wurde Lucy mit der Krankheit Hereditäre motorischsensible Neuropathie Typ II (HSMN Typ2) diagnostiziert. Dabei handelt es sich um eine vererbte und chronisch voranschreitende Nervenkrankheit, der der die Bewegungsfähigkeit immer weiter nachlässt. Lucy malt ihre Bilder mit dem Mund. Seit der ersten Klasse schreibt und gestaltet sie ihre Kunstwerke auf dieser Weise. Obwohl ihre Krankheit einen voranschreitenden Verlauf hat, lässt sich die junge Münchnerin nicht die Freude am Leben und an der Kunst nehmen. Mit ihren farbenfrohen Motiven möchte sie der Welt vor allem eins zeigen:

„Schaut ruhig her. Ich kann und ich will. Vielleicht nicht so wie ihr – aber im Rahmen meines Möglichen.“

Lucy Hoffmann
Jugendbotschafterin & Künstlerin

Team

  • Christine Bronner
    Christine Bronner Stifterin, geschäftsführender Vorstand, Gesamtleitung FANKI, Bundesvorstand und Landesvorsitzende Bayern Bundesverband Kinderhospiz

Christine Bronner ist von Beruf Sozialpädagogin, Musikpädagogin, Therapeutin und Fachfrau für Palliative Care und Krisenintervention.

Da es in Bayern keine eigenständige Kinderhospizarbeit gab, gründete sie als selbst betroffene Mutter im Jahr 2004 den ersten eigenständigen ambulanten Kinderhospizdienst in Bayern. Im Jahr 2005 begründete sie dann gemeinsam mit ihrem Mann Florian die Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München – AKM.

Mit der Stiftung als Träger wurde im Laufe von 10 Jahren aus dem kleinen Kinderhospizdienst  ein großes, Bayern weit agierendes, Beratungs- und Betreuungszentrum. Zielgruppe sind Familien mit lebensbedrohlich schwersterkrankten und/oder schwerbehinderten Ungeborenen, Neugeborenen, (Klein-)Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Das Angebot der Einrichtung ist umfassend: Im Fokus der Arbeit steht das Wohl aller in den betroffenen Familien lebender Minderjähriger.

Mit ihrem unermüdlichen Engagement „infizierte“ Christine Bronner in den vergangenen 10 Jahren zahlreiche Menschen in Bayern und in ganz Deutschland. Ihre positive Lebenshaltung macht Mut und regt an, sich für betroffene Familien einzusetzen.

Verwaltung, Finanzen, IT

  • Margit Brenner
    Margit Brenner Finanzen
  • Marion Kreitmair
    Marion Kreitmair Vorstandsassistenz und Verwaltung
  • Josipa Jelusic
    Josipa Jelusic Verwaltung und Teamassistenz
  • Tim Schwaiger
    Tim Schwaiger Technische Leitung IT
  • Max Bronner
    Max Bronner Finanzen

FANKI

  • Anna Becker
    Anna Becker Koordination und Case Management
  • Birgit Wöhlke
    Birgit Wöhlke Koordination
  • Irmgard Marchfelder
    Irmgard Marchfelder Leitung Koordination
  • Barbara Waibl
    Barbara Waibl Koordination und Case Management
  • Christine Huber
    Christine Huber Leitung Sozialmedizinische Nachsorge und Koordination
  • Marion Menzel
    Marion Menzel Leitende Psychologin, Fachliche Leitung RUF24 und fachliche Vertretung von Christine Bronner
  • Birgit Thies
    Birgit Thies Koordination Bereich Vernetzung von Asylpatienten und interkulturelle Arbeit
  • Barbara Schachtschneider
    Barbara Schachtschneider Leitung der Fachstelle für pflegende Familien
  • Valentin Vollmer
    Valentin Vollmer Koordination & Leitung Ehrenamt RUF24
  • Michaela Bauer
    Michaela Bauer Koordination
  • Charlotte Freudenberger
    Charlotte Freudenberger Koordination und Netzwerkarbeit
  • Marion Geppert
    Marion Geppert Schulungsleitung, Systemische Beratung, Koordination
  • Annette Lenz
    Annette Lenz Leitung Ehrenamt und Schulung
  • Angela Ortner
    Angela Ortner Qualitätsmanagement und Netzwerkarbeit

Öffentlichkeitsarbeit & Spenden

  • Simone Hartmann
    Simone Hartmann Fundraising, Stiftungsbetreuung und Herzenswünsche
  • Andrea Wecke
    Andrea Wecke Ehrenamtsmanagement Öffentlichkeitsarbeit
  • Stephanie Perret
    Stephanie Perret PR- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Jana Rigauer
    Jana Rigauer Eventmanagement
  • Peter Schmid
    Peter Schmid Datenbankpflege und Fuhrpark
  • Lena Bronner
    Lena Bronner Leitung Öffentlichkeitsarbeit und Spendent
  • Karin May-Brandstätter
    Karin May-Brandstätter Spenden- und Bußgeldverwaltung, sowie Spenderbetreuung

Transparenz – Unsere Zahlen

 Transparenz ist uns wichtig – Erfahren Sie hier mehr über unsere Zahlen und wie viel von Ihrer Spende bei den betroffenen Familien ankommt. Wo geht Ihr Geld hin? Wo kommt Ihr Geld her? Fragen die hier von uns für Sie beantwortet werden.

Wo geht das Geld hin?

ausgaben2017

Kern der Arbeit ist die Betreuung von Familien mit schwerst- und lebensverkürzend erkrankten Kindern. Hierbei steht die Familienwohlsicherung im Mittelpunkt des täglichen Handelns. Um dies zu realisieren, sind 84% direkt in die Familienförderung und die Projektarbeit geflossen. Nur insgesamt 4% wurden für Fundraising und Öffentlichkeitsarbeit (fast 70 Tsd. Euro) aufgewendet

Auch die Verwaltung ist ein wichtiger Bestandteil unserer Stiftung. Denn nur wenn eine Verwaltung reibungslos läuft, laufen auch alle anderen Abteilungen reibungslos. Viele verschiedene Kostenpunkte, wie EDV, Arbeitssicherung, Bürobedarf, Personalkosten und auch die Buchhaltung fallen hierunter. Im letzten Jahr waren dies rund 12 % der Gesamtausgaben.

Demnach beliefen sich die Gesamtausgaben im Jahr 2016 inklusive der Projektförderung auf 1,73 Mio.EUR. Dabei war es möglich, dass Rückstellungen von etwa 400Tsd. EUR gebildet werden konnten, die für unser größtes Projekt den Bau von Haus ANNA angelegt wurden. Somit entstand 2016 kein Überschuss für die Stiftung, sondern es wurde jeder Cent direkt in die anstehende Projektarbeit investiert, so wie das Jahr zuvor auch schon.

Wo kommt das Geld her?

einnahmen2017

Im Jahr 2016 lagen die Einnahmen bei rund 1,73 Mio.EUR . Diese Einnahmen sind sehr wichtig, denn somit konnte sichergestellt werden, dass alle betroffenen Familien gut versorgt und betreut werden konnten.

Die Einnahmen teilen sich in viele verschiedene Quellen auf. Neben der Unterstützung durch die Krankenkassen mit rund 350 Tsd Euro (21 %), wurde der Großteil der Einnahmen über Spendengelder von Privatpersonen und Unternehmen akquiriert, dies waren rund 75 % mit einem Wert von etwa 1,29 Mio Euro. Über diese große Unterstützung und Treue sind wir von Herzen dankbar, denn die Arbeit mit den Familien wird auch weiterhin zum größten Teil aus Spendengeldern finanziert werden müssen.

Die Bußgelder waren lediglich rund 7Tsd.EUR, demnach ein prozentualer Wert kleiner 1 %. Testamentsspenden gab es im vergangenen Jahr leider keine, dafür sonstige Einnahmen von rund 73Tsd.EUR, worunter zum großen Teil Rückerstattungen,  sowie  Einnahmen aus Verkäufen und Einlagen zählten.

Stiftung

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