31. März 2026
Zehn Jahre Angehörigenberatung
Stütze und Orientierung für Familien mit einem schwerstkranken Kind: „Ihr helft dort, wo wir allein nicht mehr weiterkommen“
Wenn ein Kind schwer erkrankt, bleibt für Familien kein Stein auf dem anderen. Von einem Moment auf den nächsten bestimmen Sorgen, medizinische Entscheidungen und organisatorische Herausforderungen den Alltag. In genau diesen Momenten braucht es Menschen, die Orientierung geben, mit Expertise zur Seite stehen – und einfach da sind. Seit nunmehr zehn Jahren bietet die Angehörigenberatung der Stiftung AKM genau diese Unterstützung. Ein Jubiläum, das zeigt: Hilfe, die trägt, entsteht durch Nähe, Wissen und gemeinsames Anpacken.
Was 2016 als Pilotprojekt gemeinsam mit der Nachbarschaftshilfe Inning begann, hat sich zu einem zentralen Bestandteil der Begleitung von Familien entwickelt. Heute – zehn Jahre später – umfasst das Team sieben Mitarbeitende, die im vergangenen Jahr 612 Familien begleitet und rund 2.500 Beratungen durchgeführt haben.
„In der Angehörigenberatung geht es darum, Familien Orientierung zu geben und gemeinsam Lösungen zu entwickeln, damit Versorgung, Unterstützung und finanzielle Leistungen im Alltag tatsächlich greifen“, sagt Barbara Schachtschneider, Bereichsleiterin der Angehörigenberatung (im Bild rechts).
Wer ein schwerstkrankes Kind pflegt, übernimmt eine Verantwortung, die emotional wie organisatorisch kaum zu bewältigen scheint: Pflege koordinieren, Anträge stellen, Versorgungsstrukturen verstehen – all das zusätzlich zur Sorge um das eigene Kind. Genau hier setzt die Angehörigenberatung an. Das Team unterstützt Familien dabei,
• sich im komplexen System aus Pflegeleistungen und Unterstützungsangeboten zurechtzufinden,
• sozialrechtliche Ansprüche zu klären,
• Anträge korrekt zu stellen,
• die Versorgung im Alltag zu organisieren,
• und ein tragfähiges Netzwerk aus Pflegediensten, Ärzt*innen und weiteren Fachstellen aufzubauen.
Besonders wichtig ist die enge Zusammenarbeit mit anderen Angeboten der Stiftung: Die Krisenambulanz und die Kinderhospizarbeit bieten psychologische Unterstützung, Krisenbegleitung und entlastende Angebote für den Alltag – ein Zusammenspiel, das Familien ganzheitlich stützt.
Die vergangenen zehn Jahre haben gezeigt: Der Bedarf an qualifizierter Beratung steigt kontinuierlich. Gleichzeitig werden medizinische und soziale Rahmenbedingungen komplexer. Eine zusätzliche Hilfe bietet inzwischen die MUT-App der Stiftung. Über sie können Familien schnell und unkompliziert Videoberatungen buchen – flexibel, niedrigschwellig und ortsunabhängig. Sie ist entweder über Download im App-Store oder Google Play sowie als Webseite erreichbar.
Zum Jubiläum gratulieren wir dem gesamten Team der Angehörigenberatung von Herzen. Eure Arbeit trägt Familien – jeden Tag!
Stellvertretend für so viele berührende Rückmeldungen lassen wir eine Familie selbst zu Wort kommen:
„Liebes Team der Angehörigenberatung, als die Stiftung AKM zu uns kam, haben wir zum ersten Mal gespürt, was professionelle Hilfe gepaart mit echter, menschlicher Unterstützung bedeutet. Ihr seid an unserer Seite, seht unsere Sorgen und unsere Erschöpfung – und helft dort, wo wir allein nicht mehr weiterkommen. Diese Nähe gibt uns Halt. Diese Expertise schenkt uns Kraft. Danke, dass es euch gibt und ihr uns durch diese Zeit tragt.“
– Familie W.

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