22. April 2026
Ein Moment des Erinnerns
Im vergangenen Jahr mussten wir uns von 51 Kindern und Elternteilen verabschieden – Das Team Niederbayern pflegt ein besonderes Ritual
Wir nehmen uns im Team regelmäßig Zeit für stille Momente des Gedenkens. Dabei erinnern wir uns gemeinsam an die Menschen, die wir begleiten durften – verstorbene Kinder ebenso wie verstorbene Elternteile. Im vergangenen Jahr mussten wir uns von 51 Kindern und Eltern verabschieden. Dabei sprechen wir ihre Namen aus, teilen gemeinsame Erlebnisse, zünden eine Kerze an und halten einen Moment der Stille.
Im Team des Zentrums Niederbayern hat sich eine besonders schöne Form des Gedenkens etabliert: Jeder Name wird auf eine Muschel geschrieben. Diese finden ihren Platz in einem Glasgefäß im Zentrum: Ein stiller Ort des Erinnerns.
Vor einiger Zeit übergaben die Kolleg*innen die gesammelten Muscheln im Rahmen eines kleinen Rituals an die Isar und vertrauten sie dem Fluss an. „Erinnern ist ein wichtiger Teil unserer Haltung in der Begleitung“, sagt Zentrumsleitung Bettina Mayer (im Bild 2.v.l.). „Die Menschen, die wir begleiten durften, bleiben Teil unserer Geschichte.“
Denn auch wenn ein Leben endet, bleibt die Erinnerung – und mit ihr die Spuren, die ein Mensch hinterlässt.

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