30. Oktober 2026
Das Leben im Mittelpunkt
Stifterin Christine Bronner spricht im Podcast über die Besonderheiten in der Kinderhospizarbeit, persönliche Tsunamis und gesellschaftlichen Zusammenhalt
Wie begleitet Kinderhospizarbeit Familien in schwierigen Zeiten? Darüber sprach Christine Bronner, Stifterin und geschäftsführende Vorständin der Stiftung AKM, im Podcast „Millionenschubser & Alltagsarchitektin – Zwei Wege. Zwei Realitäten. Ein Wir“. In der Sonderfolge „Das Leben im Mittelpunkt – wie Kinderhospizarbeit Familien begleitet“ gibt sie Einblicke in die Entstehung der Stiftung, erklärt, was Kinderhospizarbeit konkret leistet, und zeigt auf, wie betroffene Familien und die wichtige Arbeit der Stiftung unterstützt werden können.
Gleich zu Beginn räumt Christine Bronner mit einem weitverbreiteten Irrtum auf: „Viele Menschen setzen Kinderhospizarbeit mit Tod und Sterben gleich.“ Dabei dreht sich die Arbeit der Stiftung ganz konkret um das Leben der betroffenen Familien, das durch die Diagnose einer lebensverkürzenden oder schweren Erkrankung von heute auf morgen grundlegend verändert wird.
Im weiteren Gespräch berichtet sie von der Gründung der Stiftung aus eigener Betroffenheit heraus. Außerdem spricht sie darüber, wie vielfältig die Möglichkeiten sind, sich für die Stiftung zu engagieren, und welche tiefgreifenden Auswirkungen eine lebensbedrohliche Diagnose auf Familien hat. Solche Erfahrungen seien oft wie ein persönlicher Tsunami, der über die Betroffenen hereinbricht und sie zunächst hilflos zurücklässt. Umso wichtiger seien Menschen, die in dieser Situation Halt geben und Unterstützung bieten.
Zum Abschluss streifen die drei Gesprächspartner*innen auch die aktuelle gesellschaftliche und politische Situation. Christine Bronner macht dabei deutlich, dass politische, kulturelle oder religiöse Unterschiede angesichts einer lebensbedrohlichen Erkrankung in den Hintergrund treten: „Wenn ein Kind plötzlich in Lebensgefahr ist, ist alles andere unwichtig: wo wir herkommen, wie wir aussehen oder was wir glauben. Dann zählt nur, dass wir helfen.“
Wir bedanken uns bei den Gastgeber*innen Marianne Wagner und Bertram Schütz für die Möglichkeit, die Arbeit der Stiftung AKM vorzustellen.

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