Wir feiern Geburtstag – die Stiftung wird 20 Jahre!

Im Herbst 2004 startete der erste eigenständige ambulante Kinderhospizdienst in München seine Arbeit. Die Intention war und ist es auch heute, betroffenen Familien mit schwerst- oder unheilbar kranken Kindern zu helfen. „Da sein, zuhören, Halt geben“, lautet deshalb das Geburtstags-Motto.

Die Anfänge

Das Ehepaar Christine und Florian Bronner gründete im Herbst 2004 den eigenständigen Kinderhospizdienst AKM. Ein halbes Jahr später folgte die Gründung der Stiftung „Ambulantes Kinderhospiz München – AKM“ als zuständiger Träger des Hospizdienstes. Dank der Hilfe zahlreicher ehrenamtlicher Mitarbeiter*innen und vielen großzügigen Spender*innen, entstand in der Folge ein Beratungs- und Betreuungszentrum für die Krisenintervention und die ambulante Nachsorge betroffener Familien in München und ganz Bayern.

Inzwischen verfügt der Dienst über ein multiprofessionelles Team aus Ärzt*innen, Psycholog*innen, Sozialpädagog*innen, Hebammen, Therapeut*innen und Pflegekräften. Im Rahmen der Kinderhospizarbeit wird die professionelle Arbeit zudem durch einen großen Stamm von qualifizierten Ehrenamtlichen ergänzt. Aktuell betreut die Stiftung AKM 952 große und kleine Patient*innen.

So können Sie helfen

Um die breit aufgestellte Arbeit der Stiftung langfristig zu sichern, ist jede Spende willkommen. Das können Familienpatenschaften oder Geldspenden ebenso sein wie ehrenamtliches Engagement. Auch Unternehmen können sich beispielsweise im Rahmen von Corporate Volunteering oder Social Days aktiv beteiligen und dieses Engagement in ihrer Nachhaltigkeitsberichterstattung (nach CSRD, Pflicht ab 2025 für Unternehmen mit mindestens 250 Mitarbeitenden) geltend machen.

Stiftereherpaar Christine und Florian Bronner
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„Wenn ich zurückdenke an die Zeit vor 20 Jahren weiß ich, dass es viele Familien gab, die wir allein gelassen haben, für die es noch keine entsprechende Versorgung gab. Es ist essenziell, dass wir diesen Familien ein umfassendes Hilfsangebot bereitstellen. Damals adressierte man mit der Kinderhospizarbeit im Übrigen auch nicht die gesamte Familie, sondern nur das erkrankte Kind und dessen Eltern. Es hat sich gezeigt, dass die Geschwisterkinder und weitere Angehörige in der Familie, mit der jeweiligen Situation sehr zu kämpfen hatten. Dieser Blick hat sich geweitet, das ist auch ein Verdienst der Stiftung AKM.“

Christa Stewens, Vize-Ministerpräsidentin und Staatsministerin a.D.

20 Jahre Stiftung AKM – 20 Menschen voller Liebe, Unterstützung und Hoffnung für Familien in schweren Zeiten

Im Rahmen unseres Jubiläumsjahres möchten wir Ihnen 20 Menschen vorstellen, die unsere Stiftung in den verschiedensten Bereichen unterstützen und auf unserem Weg begleiten. Eine von ihnen ist Diana Sandmann, Künstlerin aus München, die seit 15 Jahren Familien für die Stiftung AKM unterstützt. Sie gibt ihre Kraft gerne dorthin, wo sie dringend gebraucht wird, und beschreibt eine Situation, die sie selbst nachhaltig berührt hat: „Wenn der Bruder spürte, dass jemand in der Familie traurig war, oder er selbst weinen musste, weil sein Bruder nicht mehr da ist, setzte er sich genau auf den Platz seines Bruders, oder sagte zu anderen: ‚Setz dich hier auf diesen Platz, hier kannst du traurig sein, hier darfst du weinen.‘ Auch ich habe dort manchmal geweint, zwischen unseren Spielen.“

20 Jahre - 20 Menschen
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